"Transitions"
Tanz im Wandel der Zeit
1400 - 1900

3. - 7. Juni 2026
Burg Rothenfels am Main

Unser Musikensemble
in residence

Tanz ist untrennbar mit Musik verbunden. Deshalb ist es uns ein großes Anliegen, Tanzabende, Workshops und natürlich den Ball mit Live-Musik zu gestalten. Wir konnten dafür wieder das Ensemble gewinnen, das uns bereits beim vergangenen Symposium so mitreißend begleitet hat.

Mojca Gal

Violine, Gesamtleitung

Gal 1000000136 klMojca Gal studierte Violine an der Akademie für Musik in Ljubljana, Hochschule der Künste Bern und an der Schola Cantorum Basiliensis. Sie spielt u.A. in den Ensembles Ad Fontes, Arabesque, Grenzklang Barockensemble, Musica Cubicularis, Instrumentalensembles von Basler Madrigalisten und Ensemble Orlando, Kammerorchestern die Freitagsakademie Bern, Neues Mannheimer Orchester, Opéra de l’Impératrice Payerne. Unter Diskographie wären zu erwähnen: Pregon del cantante vagabundo (Ars Productions), Secret Charms (Coviello), Army of Generals (Das neue Mannheimer Orchester).


Marie Delorme

Traversflöte

Marie Delorme gregoirefillion kl orgMarie Delorme studierte zeitgenössischen Tanz am CRR in Chalon-sur-Saône, Tontechnik am CNSMD in Paris, Traversflöte an der HEM in Genf, Renaissanceflöte und Gesang an der Schola Cantorum Basiliensis.
Ihre künstlerische Tätigkeit konzentriert sich vor allem auf das Repertoire der Renaissance und des Barock, Tanzmusik, Vokalmusik, irische und traditionelle Musik. 2019 gründete sie zusammen mit Thys Grobelnik das Basler Ensemble Les Esprits Libres und arbeitete mit den Soirées Amusantes an der Rekonstruktion von Salons des 18. Jahrhunderts. Seit 2023 leitet sie als Musikerin und Tanzlehrerin Renaissance-Bälle. Außerdem macht sie Aufnahmen für Labels für Alte Musik.
Seit 2025 unterrichtet sie in verschiedenen interdisziplinären Kontexten, arbeitet in einer Orgelbauwerkstatt mit Holz, Leder und Pergament, bildet sich im Kulturmanagement weiter und tritt mit den Ensembles Polhymnia, Tissage, Choeur3, Les Esprits Libres und Les Soirées Amusantes bei Konzerten und Bällen auf.
(Photo: Gregoire Fillion)


Rafaela Salgado

Cembalo

Salgado IMG 4238 klRafaela Salgado hat mit verschiedenen Ensembles und Orchestern zusammengearbeitet, darunter die Orquestra Barroca Casa da Música, Collegium Marianum Prag, Orquestra Sinfónica do Porto Casa da Música, FrauMusika Orchester sowie die Orquestra de Câmara Portuguesa, unter der Leitung von Dirigenten wie Laurence Cummings, Andrea Marcon, Christian Zacharias, Nils Schweckendiek u. a.
Ihre Konzerttätigkeit führte sie zu mehreren renommierten europäischen Festivals für Alte Musik, darunter die Tournee 2025/26 des Festival Oude Muziek Utrecht, das Resonanzen-Festival im Wiener Konzerthaus, das MA Festival Brugge, das Bachfest Leipzig, die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen, Fel!x Originalklang in der Kölner Philharmonie, das Festival de Printemps von Les Arts Florissants sowie die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik.

Mit verschiedenen Ensembles wurde sie bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter beim International Van Wassenaer Competition mit dem zweiten und dritten Preis, mit dem Sonderpreis Wiener Konzerthaus beim Internationalen H.I.F. Biber-Wettbewerb 2023, dem Publikumspreis beim XXIV. Biagio-Marini-Wettbewerb 2023, dem Publikumspreis beim Göttingen Händel Competition 2024, u.a.

Sie absolvierte ihr Bachelorstudium in Alter Musik am Königlichen Konservatorium Den Haag, wo sie bei Jacques Ogg (Cembalo) sowie Patrick Ayrton (Generalbass und Improvisation) studierte. 2020 zog sie nach Basel, um an der Schola Cantorum Basiliensis zu studieren, wo sie ihren Master in Interpretation unter der Leitung von Andrea Marcon abschloss. 2024 beendete sie zudem den Masterstudiengang „Generalbass und Ensembleleitung“ in der Klasse von Jörg-Andreas Bötticher.


Bettina Messerschmidt

Violoncello

IMG 0786Die in Basel lebende Cellistin Bettina Messerschmidt hat sich nach Studien und Konzerttätigkeit in Berlin, Schwerin und Frankfurt/Oder seit dem Jahr 2000 vor allem auf die historische barocke Praxis konzentriert. Bei der möglichst authentischen Interpretation der Werke ist ihr die Wahl des passenden Instrumentariums einschliesslich der Bögen ein Anliegen. So spielt sie ihre Konzerte auf dem „modernen“, klassischen oder barocken Cello (oder auch auf dem Violoncello piccolo). Sie hält ihre Bögen je nach Entstehungszeit des Werkes im französischen oder italienischen Untergriff.

2021 ist mit Bettina Messerschmidt als Solistin beim Label cpo eine CD mit den beiden Cellokonzerten von Johann Wilhelm Hertel (1727–1789) erschienen (mit der Merseburger Hofmusik). Die Cellistin ist regelmässig u.a. in Projekten der J. S. Bach-Stiftung, der DomMusik St.Gallen engagiert. Mit La Scintilla wirkte sie von 2003 bis 2017 in zahlreichen Barockopern am Opernhaus Zürich. Im Orchester der J.S. Bach-Stiftung ist Bettina Messerschmidt an Aufführungen und Aufnahmen des Vokalwerks von J. S. Bach beteiligt (u.a. BWV 106, Actus tragicus). Regelmässig ist Bettina Messerschmidt an CD-Produktionen mit Kammer- und Orchestermusik beteiligt. Zuletzt erschien 2023 beim Label cpo eine Aufnahme des Zyklus „Liebliche Krafftblümlein“ von Samuel Scheidt (1587–1654), bei der sie als Solistin und Continuospielerin und Solistin in Erscheinung tritt. Zunehmend gewinnt die Kammermusik für Bettina Messerschmidt an Bedeutung. Seit 2009 spielt sie in der Barockkonzertreihe der DomMusik St. Gallen (Dramaturgie und Leitung: Michael Wersin).messerschmidt-cello.ch